Otwin Bredel, Jahrgang 1929, ist seit vielen Jahrzehnten aktiv in der saarländischen Presselandschaft tätig. Getreu dem Motto: „...ein Mann sollte ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und ein Buch schreiben.“ hat sich der Verlagsleiter im Ruhestand und Journalist im „Unruhestand“ dazu entschlossen, nachdem sein Haus stand und seine drei Söhne das Licht der Bredel´schen Familienwelt erblickt hatten, ein Buch zu schreiben - Titel: „...vom Nuni und vom Uckerwacker“ .
Gedacht, das Leben in Gersweiler, einem Stadtteil von Saarbrücken, „aufzuarbeiten“, hat sich dieses Buch jedoch zu einem Tatsachenroman ausgeweitet.
Ein Roman, dessen Inhalt wahre Geschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus und seiner eigenen Jugend sind. Nun zu glauben, nachdem dieses Buch fertig gestellt ist, Otwin Bredel habe sein Soll erfüllt, würde jetzt die Hände in den Schoß legen und die Schreibmaschine zum Altwarenhändler geben, irrt gewaltig.
Mit dem Saarbrücker Ortsteil Burbach und seiner Geschichte findet Bredels zweites Buch seinen Inhalt. „Der liebe Gott mus ein Burbacher sein“ ist der Titel. Burbachs Wandel vom Standort für Kohle- und Eisenproduktion zur Hightech-Schmiede und der sozial-geschichtliche Hintergrund eines ehemaligen Bauerndorfes zu einem „sozialen Brennpunkt“ liefert Material für dieses Buch.
Ermutigt durch die positive Resonanz auf seine Erstlingswerke packt nun der mittlerweile 79jährige Familienvater „ein heisses Eisen“ an - die Entwicklung der Vater-Sohn-Beziehung zu seinem am Down-Syndrom erkrankten Sohn Ralf - „Der behinderte Sonnenstrahl“ ist geboren... - und mit ihm sein nichtbehinderter Zwillingsbruder Frank.
Eine wissentschaftliche Sensation im Jahre 1967 und für Otwin Bredel menschlich eine Katastrophe.
Heute ist Ralf 40 Jahre und hat einen festen, unverrückbaren Platz im Herzen seines Vaters - das war nicht immer so...
ISBN 978-3-00-025533-5 • Preis 16,80 €
August 2008